In einer angemieteten Scheune in Hummelsbüttel/Hamburg wurde ein 2,50 x 4 Meter großer Schaumstoff mit weissem Molton bezogen und auf den Boden gelegt. In der darüber liegenden Deckenluke wurde auf dem
Dachboden eine Fotokamera angebracht sowie links, rechts & über dem Set eine Fotoblitzanlage installiert. Anhand einer LivePreview via Videokamera auf einen Kontrollmonitor sowie eine Direktübertragung der Einzelbilder war beim Dreh jederzeit eine direkte Kontrolle aller Shots und Einstellungen möglich. Das gesamte Shooting wurde in 4 Tagen verwirklicht, ein Tag dauerte der Aufbau sowie das Feintuning mit Licht etc. Wie bei StopMotion üblich wurde in Einzelbildern „gedreht“, sprich: Nach jedem Shot wurde mit den vorherigen Aufnahmen verglichen, analysiert ob Bewegung & Bewegungsrichtung stimmen und dann die nächste Szene eingerichtet. Das Team (insgesamt 10 Personen) bestand aus einer Fotografin, Regisseur/Produktionsleitung, einem weiblichen Model, zwei männlichen Models (FKK Geschäftsführer), Visagistin, Stylistin sowie drei Helfern welche für den Umbau der einzelnen Szenen verantwortlich waren. Pro Bild wurde eine Zeitspanne von ca. 100 Sekunden kalkuliert. Der Dreh selbst dauerte insgesamt ca. 45 Stunden, es wurden dabei über 1500 Fotos produziert (RAW-Format, insgesamt ca. 90 GB Datenvolumen).
Viele Unternehmen führen Kundenbeiräte ein, so soll wohl mehr Vertrauen und Transparenz für das Unternehmen geschaffen werden. In die Kundenbeiräte könnten sehr gut Bestandteile aus dem Social-Web integriert werden. Ich habe mir die verschiedenen Unternehmen und ihre Kundenbeiräte einmal genauer angeschaut.
Der Kundebeirat von Penny
Auf der Webseite des Unternehmens wird der Kundenbeirat mit folgenden Worten beschrieben:
Wir wollen uns noch weiter verbessern – und dafür brauchen wir Sie: Werden Sie Mitglied im PENNY Kunden-Beirat: Als Repräsentant unserer Kunden bestimmen Sie die Zukunft bei PENNY aktiv mit. Das ist Ihre Möglichkeit, Ihren Einkauf bei PENNY mitzugestalten, und Ihre Chance, uns regelmäßig mitzuteilen, wie wir noch zielgenauer und individueller auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse beim Einkauf bei PENNY eingehen können. Bewerben Sie sich jetzt und machen Sie PENNY noch besser, noch frischer, noch innovativer – und noch näher für Sie!
Der Kundenbeirat von Penny ist noch recht unüberschaubar, es sollen aus verschiedenen Regionen Kundenbeiräte gewählt werden. Die Frage die ich mir hier stelle wer wählt denn die Kundenbeiräte, eigentlich müssten dieses die anderen Kunden tun. Wie können die Kundenbeiräte wissen was die anderen Kunden fehlt ? Sollen Befragungen durchgeführt werden ?
Zum genauen Auswahlverfahren gibt Penny diese Antwort
<blockquote>
<div id=”kundenbeirat_fragen1″>Wie werde ich Mitglied im PENNY Kunden-Beirat?</div>
Füllen Sie einfach den Bewerbungsbogen aus. Die Mitglieder werden repräsentativ ausgewählt. Der PENNY Kunden-Beirat soll einen Querschnitt unserer Kundschaft abbilden: Wir suchen Kundinnen und Kunden aller Altersklassen, Singles, Eltern, Alleinerziehende, Rentner, Arbeitnehmer, Hausfrauen, Arbeitssuchende und Selbstständige.</blockquote>
Diese Maßnahmen hätten dank der neuen Technologien wesentlich leichter umgesetzt werden. Warum stellen sich die Kandidaten nicht vor und die anderen Kunden können diese dann wählen. Das ganze Auswahlverfahren wirkt ziemlich undurchsichtig. Wieso führt Penny keine Feedback 2.0 Plattform ähnlich wie der von Dell ein? Die Kundenbeiräte können diese Vorschläge bei den Versammlungen einbringen. Für die Dokumentation der Arbeit der Kundenbeiräte würde ich einen Blog einführen auf dem die Kundenbeiräte über ihre Arbeit schreiben.
Die Maßnahmen von Penny erscheinen mir einzig und allein für repräsentative und Marketing-Zwecke, wirklich Dinge anzustoßen, zu verbessern und mit den Kunden einen Dialog zu führen scheinen mir nicht gewollt.
<strong>Die Commerzbank hat auch einen Kundenbeirat ins Leben gerufen</strong>
Der Kundenbeirat wird hier auch durch das Unternehmen gewählt und nicht durch die Kunden. Wie genau die Arbeit des Kundenbeirates dokumentiert wird, ist für mich und die anderen Kunden nicht ersichtlich außer man ist im”inner circle”. Auch wie Kunden mit ihren Vertretern in Kontakt treten können, diesen Verbesserungsvorschläge oder Fragen stellen wird auf der Webseite nicht gezeigt. Eine allgemeine E-Mail ist auf der Webseite zu sehen, aber einen Button wie “schreiben Sie uns Vorschläge” fehlt völlig. Es gibt ein geschlossenes Forum für den Kundenbeirat und den Kundenbeiratskreis und denen Themen intern diskutiert werden. Offenheit wäre hier schön, so könnten die anderen Kunden ihren Vertetern über die Schulter schauen. Die Kundenbeiräte werden mit Portraits vorgestellt und geben ein kurzes Interview. Eine E-Mail Adresse oder Kontaktfeld fehlt hier leider auch.
Die Aktivitäten sind löblich allerdings undurchsichtig und wenig informativ. Die Idee ist durchaus gut, an der Umsetzung und dem Dialog sowie die Einführung von Technologie aus dem Social Web darf eigentlich kein Weg vorbeiführen. Vielleicht werden noch einige Änderung beim fortlaufen und lernen während der Kampagne implementiert.
Eine Studie von Rubicon Consulting in Amerika besagt, dass 9 Prozent der Internet Nutzer 80 Prozent des User Generated Contents produzieren.
Wichtige Erkenntnisse über Einfluss in Online-Communities in Amerika:
- eine kleine Gruppe von Web Nutzern dominiert die meisten Online-Konversationen. Die meisten Web-Nutzer lesen “nur” die Inhalte, anstatt neue zu generieren und sind stark von den Dingen, die sie sehen/lesen beeinflusst, – vor allem von Produkt-Bewertungen und Empfehlungen.
62 Prozent der Internetnutzer lesen Produktbewertungen und Empfehlungen anderer Konsumenten. Acht von zehn der Nutzer, die Produktbewertungen und Empfehlungen lesen, sagen dass ihre Kaufentscheidung direkt beeinflusst wurde. Entweder beim Kaufen des Produktes oder beim Kaufen eines Produktes, welches ihnen empfohlen wurde. Die Reichweite der Bewertungen oder Empfehlungen ist nicht begrenzt: so gaben sieben von zehn befragten an, dass sie diese mit Freunden, Familie, Bekannten oder Kollegen teilen.
Die Leser von Blogs in Amerika haben sich in den letzten vier Jahren um 300 Prozent vermehrt.
Blogs infizieren die Leser: Die Hälfte der Leser (50 Prozent) sagen, dass sie auf Blogs hilfreiche Informationen zum Kauf neuer Produkte finden.
Während der kritischen Phase eines Kaufprozesses werden die Meinungen auf Blogs für die Unternehmen immer wichtiger. 52 Prozent der Leser sagen, dass Blogs in der kritischen Phase ein großes Gewicht haben.
Folgende Informationen holen sich die Internetnutzer in Blogs:
1. entscheiden sich für ein Produkt oder Service: 21 Prozent
2. überdenken die Wahl: 19 Prozent
3. holen sich Unterstützung und Rat : 19 Prozent
4. entdecken Produkte und Dienstleistungen: 17 Prozent
5. sichern sich ab: 14 Prozent
6. lassen sich zum Kauf anregen: 13 Prozent
7. führen einen Kauf durch: 7 Prozent
Zusätzliche Erkenntnisse über den Internet Einfluss:
- die beliebtesten Webseiten aus dem täglichen Gebrauch: Such-, Social Networks wie MySpace und Facebook, News-Websites wie CNN.com und NYTimes.com, sowie Online-Banking.
- Die Websites, die die Amerikaner am meisten schätzen, sind: Google, Yahoo, YouTube, Wikipedia, und Facebook.
- Das Internet ist beim Einholen von Informationen über die Bedienung von Produkten nach Bedienungsanleitungen auf dem zweiten Platz – noch vor dem Anruf des Dienstleisters oder des Händlers.
- Kinder und Jugendliche (Alter 22 und darunter) sind für etwa die Hälfte aller Inhalte und Kommentare online verantwortlich.
Über die Umfrage: Ich habe drei Umfragen zusammengeführt: eine von Deloitte’s Consumer Products Group über Online Reviews. Eine Umfrage aus September 2008 von Rubicon Consulting mit 3036 befragten Web-Nutzer im Alter ab 13 Jahren in den Vereinigten Staaten über Online Reviews beim Kaufprozess. Und darüberhinaus Umfrage von Buzzlogic über Blogs und Social Networks.
Adidas und Nokia starten gemeinsam eine Buzz Kampagne, für die neuen Schuhe von Salomon “XT Wings” und das Nokia Handy N82. Um die Features des Laufschuhs und des Handys zu demonstrieren, wurden 20 Laufblogger (UK, US, FR, GER) zur Aktion eingeladen, davon 5 aus Deutschland. Jeder Blogger überlegt sich eine persönliche Laufchallenge zum testen der Schuhe und des Handys. Das N82 speichert alle Daten der Läufer, der Blogger kann diese auf seinen Blog uploaden. Die Leser der Blogs können die Fortschritte der persönlichen Challenge auf den Blogs oder der Kampagnen Website verfolgen.
“Der Lauf in die Hauptstadt”, in der Zeit vom 16.04 – 19.06 wird Gerd-Dietrich virtuell die Luftlinie von Groß- Zimmern nach Berlin laufen, das sind knapp 430 Kilometer. Die einzelnen Strecken werden mit verschiedenen Längen und Profil gelaufen. Addiert ergeben die Strecken am Ende die Luftline von Groß-Zimmern nach Berlin.
Hier gehts zur Kampagnen Website auf der die Teilnehmer und Challenges zu sehen sind.
Wir haben Ende 2007, 500 BuzzParadise Blogger aus Frankreich zu verschiedenen Themen befragt. Die Ergebnisse sind wirklich spannend. Ich denke das sich die dt. Blogosphäre der französischen immer mehr annähren wird.
Unsere französischen Nachbarn sind zwar noch ein bisschen Vorne was die Verbreitung von Blogs und der Themenvielfalt angeht. Die deutschen Blogger holen das jetzt aber in rasantem Tempo nach.
Hier die wichtigsten Facts der Studie:
> BuzzParadise-Blogger sind meistens Manager oder Studenten.
> Ein BuzzParadise-Blogger ist zwischen 18 und 35 Jahre alt (Durchschnittsalter 26 Jahre)
> Ein BuzzParadise-Blogger bloggt vor allem, um seine Meinung und Informationen mitzuteilen
> Ein BuzzParadise-Blogger verbringt über eine Stunde pro Tag auf seinem Blog
> Ein BuzzParadise-Blogger bloggt vor allem zu den Themen Mode, Internet und Medien im weitesten Sinne
> Ein BuzzParadise-Blogger liest auch regelmäßigviele andere Blogs (im Durchschnitt über 50)
> Ein BuzzParadise-Blogger bloggt seit einem Jahr
> Ein BuzzParadise-Blogger legt viel Wert auf redaktionelle Qualität und die Anzahl einzelner Besucher
> Ein BuzzParadise-Blogger akzeptiert Werbung, solange diese nicht seine Unabhängigkeit einschränkt
Am Wochenende habe ich mit sehr viel Spass einen Artikel von Bernd Graff in der Süddeutschen Zeitung gelesen. Das Thema Web 0.0, die Aussage: Das Internet verkommt zu einem Dabatierclub von Anonymen, Ahnungslosen und Denunzianten. Ich denke hier hat jemand vor Jean Remy den Rang streitig zu machen. “Nun, dieses Wissen ist gewiss eigentümlich und breitgestreut, aber es ist selten kontrolliert auch nicht selbstkontroliert und ein Wissen ist es oftmals gar nicht”. Bei diesen Sätzen dreht sich bei mir der Magen um, hier scheint sich wirklich jemand nicht mit der Materie auseinander gesetzt zu haben. Natürlich wird es in Artikeln Fehler geben, aber nicht umsonst gibt es Leser damit diese darauf Aufmerksam machen. Mich erinnert diese Dabate ein bisschen an den Anfang von Wikipedia, bis zu dem Zeitpunkt als erste Tests gemacht wurden und sich wirklich herausstellte das gut geforscht wurde. “Das ist zumeist praktizierter Warentest gefolgt von einem Aufschrei der Vielen. Es geht dabei um knackbare Fahrradschlöser, Kopierschutz auf DVDs und gefilmte Ratten in einer Fastfoodfiliale”. Natürlich sind dieses auch Themen die im Netz zu finden sind, sich darauf zu beschränken ist aber wirklich arm. Ich behaupte auch nicht das das gesamte Fernsehprogramm ein “Bauer sucht Frau abklatsch ist” Die Süddeutsche und die Bild sind auch nicht das selbe. Ich denke bei allen Medien gibt es gute und weniger gute.
Klar ist aber wenn die Klassik nicht schnell den Sprung schafft, dann ist Ihre Angst um den Arbeitsplatz wirklich begründet Herr Graff.
In zahlreichen Blogs im Internet und überall wird über das IPhone berichtet. Ich fand bis zum heutigen Tag keinen Spot so richtig gut, dieser Spot hat meine Einstellung vollkommen geändert. Hier gibt es alles was ein guter Spot haben muss, vorallem die Frage HmmHmmm wie geht das.
Werbung sollte zum Nachdenken anregen, einfach anschauen !